• Dr. Heike Dahlmann

Arbeitswelten der Zukunft: die Integration verschiedener Arbeitsformen

HomeOffice ist eine tolle Arbeitsform. Aber natürlich nicht die einzige, die die Arbeitswelten der Zukunft prägen wird. Im Gegenteil, HomeOffice wird erst richtig gut, wenn es als ein Element zwischen vielen weiteren interessanten Bestandteilen der neuen Arbeitswelten in ein Gesamtgefüge integriert ist.

Unternehmen, die sich zukunftsfähig aufstellen wollen, müssen sich über diese Integration und ihre Chancen und Risiken Gedanken machen:

Wie hybrid wird die zum Unternehmen passende Arbeitswelt? Welche Modelle gibt es und wie sehen sie im einzelnen aus? Welche Faktoren spielen eine Rolle? Wie sorge ich dafür, dass in Versuchsphasen und Umstellungsprozessen alle mit Motivation und Engagement bei der Sache bleiben und natürlich das Unternehmensergebnis auf der Zielgeraden bleibt?


Ich stelle mir vor, dass in unserer Zukunft sich die jeweiligen Arbeitsformen ergänzen. Je nach Erfordernis der Aufgabe wählen wir:

- die Umgebung

- die Zeit

- das Team

- die Arbeitsmittel

- den Arbeitsstil

- das persönliche Set-Up

- und vielleicht noch vieles mehr

- immer so, dass die Aufgabe dann am besten, effektivsten und effizientesten erledigt wird.


Denn dann haben wir das Meiste von unseren Tätigkeiten und so profitiert auch jedes Unternehmen.



Wir haben mit den heutigen, vor allem digitalen, Voraussetzungen alle Möglichkeiten, unsere Arbeitswelt nachhaltig, sinnerfüllt und in unser Leben positiv integriert zu gestalten.


Dazu beantworte ich mir nun zunächst folgende Fragen:


Wo kann ich die anstehende Aufgabe optimal lösen? Brauche ich zum Beispiel einen ruhigen Ort, an dem ich allein und konzentriert über eine längere Zeit arbeiten kann? Oder ist das Projekt besonders gut in der unmittelbaren Interaktion mit meinem Team zu entwickeln?


Wann und in welcher Zeit lässt sich die Aufgabe durch die jeweils Beteiligten am besten asführen? Gibt es die Möglichkeit zur Flexibilität oder benötigt das Setting straffe zeitliche Interaktionen? Können individuelle Leistungskurven berücksichtigt werden?


Wie sieht mein Team aus und wie möchte ich die Zusammenarbeit gestalten? Ist die persönliche Begegnung wichtig oder funktioniert vieles virtuell und ohne Reiseaufwand?


Welche Arbeitsmittel brauche ich und wo sind sie vorhanden? Ist es sinnvoll, an dieser Stelle Veränderungen vorzunehmen? Hier besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zu den möglichen Örtlichkeiten.


Welcher Arbeitsstil und welches persönliche Set-Up passt am besten zur Arbeitsaufgabe? Wird es agiler oder bleibt es klassisch? Sind wir traditionell oder legerer? Wieviel Hierarchie ist günstig? Hier spricht nicht nur das Team ein Wörtchen mit, es kann und sollte oft auch Verschiedenes ausprobiert werden, bis die gelungenste Variante gefunden ist.


Für Unternehmen besteht die Herausforderung in Zukunft darin, die gewünschte Flexibilität und Individualität mit funktionierenden Prozessabläufen unter einen Hut zu bekommen. In meinem Portfolio finden sich die notwendigen psychologischen und strategischen Konzepte und Instrumente.






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